11.05.2017

Tage mit Leuchtkäfern

Das Leben wäre so leicht, 

wenn es nicht so schwer wäre.

Tage mit Leuchtkäfern
Autor: Zoe Hagen
Verlag: Ullstein
Seitenzahl: 192
Preis: 13,00€
ISBN: 978-3-548-28694-5

Inhalt:

Sie ist 15 Jahre alt, streitet sich mit ihrer Mutter, liebt und hasst. Ihr Name ist Antonia, doch ihre Freunde nennen sie liebevoll Gandhi. Antonia fühlt sich leer, unglücklich, sie isst nicht sehr viel und das was sie isst, kotzt sie über die weiße Keramikschüssel wieder aus. Mit ihren Briefen an Gott gibt sie sich eine Aufgabe und erzählt ihm ihr Leben. Sie findet neue Freunde, die sich merkwürdiger Weise "Der Club der verhinderten Selbstmörder" nennt. Diese Gruppe gibt ihr neuen Lebensmut und Antonia fühlt sich endlich verstanden. Die Sechs unternehmen sehr viel miteinander und philosophieren über das Leben. Bis zu einem dramatischen Unfall, nachdem sich das Leben der Gruppe schlagartig ändert und Antonia die Schönheit des Lebens wieder anders betrachtet.

Fazit:

Das Buch ist mir aufgrund des rätselhaften Titels sofort in die Hände gefallen und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, musste ich es einfach haben.
Das Cover ist in sehr schönen Farben gestaltet, doch die Abbildung hat im ersten Moment nicht sehr viel mit dem Titel zu tun. Doch wenn man die Geschichte ließt, kann man sich denken, warum das Cover so aussieht. Der Titel wird sehr schnell klar im Buch und wird auch am Ende noch einmal aufgegriffen. 
Der Anfang ist erst einmal etwas merkwürdig. Die Protagonistin erzählt ihre Geschichte, indem sie Briefe an Gott schreibt. An diesem Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen, doch er ist zu diesem Thema und der Handlung sehr gut gewählt. Man lernt die Protagonistin sehr schnell kennen und erfährt von ihren Problemen. 
Im Laufe der Handlung bekommt man die positive Entwicklung mit und lernt, wie wichtig gute Freunde sind. 
Das Ende der Geschichte ist sehr dramatisch und auch etwas traurig. Man hat mit diesem Ende nicht gerechnet. Ich finde es ist jedoch sehr gut geworden und zeigt wieder einmal, dass es wichtig ist über alles zu reden und auch auf kleine Details zu achten. 
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, da ich mir gewünscht habe, noch mehr von den anderen Personen zu erfahren. Das Buch hat mich wirklich bewegt und es war eine wundervolle Geschichte gewesen, aber man hätte es in meinen Augen noch etwas weiter ausbauen können.